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Aktuelle Nachrichten aus der Benediktinerabtei Schweiklberg

JubilXXum 2020 skaliertDie Mönchsgemeinschaft, im Beisein einiger Verwandter der Jubilare und anderer Kirchenbesucher, gratulierte Bruder Georg Six, Pförtner und langjähriger Krankenpfleger, sowie Pater Leo Eireiner, seit mehr als 50 Jahren Missionar in Südafrika, zu ihrem Professjubiläum. Beide sind vor 60 Jahren dem Ruf gefolgt, Gott und der Kirche im Orden des hl. Benedikt zu dienen. Vor genau 40 Jahren hat Pater Benedikt Schneider, langjähriger Pfarrseelsorger und Prior Administrator des Klosters von 2017-2019 die Ordensgelübde abgelegt. 40 Jahre ist es her, dass der Herr Pater Matthäus Kroiss als Priester in seinen Dienst genommen hat. Zudem wurde der Mitbrüder gedacht, die in diesem Jahr einen besonderen Geburtstag feiern können: Br. Hilarius Stumbeck wird 85 Jahre alt, vier Mitbrüder 80 Jahre: Br. Wendelin, Br. Georg, P. Markus in Kolumbien und P. Prior Richard.
Br. Markus Forster in Tanzania vollendet heuer sein 75. Lebensjahr.
Eine reiche Lebensernte - Deo gratias!

 


Auf dem Foto (v.l.): P. Matthäus, Br. Georg, P. Richard, P. Benedikt, Br. Wendelin

Br Clemens am Parkplatz34 zusätzliche Stellplätze – Das wilde Parken war dem Kloster ein Dorn im Auge

Das Kloster Schweiklberg hat auf Eigeninitiative hin das Parkplatz-Angebot erhöht. "Wir hatten das Problem, dass bei Großveranstaltungen oder bei hoher Frequenz im Kloster alles zugeparkt wurde", erklärt Cellerar Bruder Clemens. Das wilde Parken wurde nicht gern gesehen. "Das Kloster ist auch ein Wirtschaftsbetrieb. Die Parkerei sollte den Ablauf nicht behindern." Die Lehrer der Realschule parken auf einer Fläche bei der Turnhalle.

Mit einer 50000 Euro teuren Baumaßnahme wurde nun Abhilfe geschaffen. Neben dem bestehenden Parkplatz entlang der Auffahrt mit rund 20 Parkplätzen wurden 34 neue Stellplätze geschaffen. Die Fläche wurde dem Obstgarten abgezwickt. Im Gegenzug hat das Kloster für einen ökologischen Ausgleicht gesorgt, versichert Bruder Clemens.

Die Park-Situation verschärfte sich stets bei Großveranstaltungen wie Schul-Abschlussfeiern oder Orgelnacht in der Abteikirche. Außerdem stieg die Frequenz im Kloster durch das geschaffene Gäste- und Tagungshaus St. Benedikt. Neben Seminarräumen gibt es 14 Doppel- und 20 Einzelzimmer. Sowohl kirchliche wie weltliche Gruppen nutzten das Angebot. Am 30. Mai wird der Betrieb nach der Corona-Zwangspause wieder aufgenommen.

Im Obstgarten ließ Bruder Clemens mehrere Reihen unterschiedlicher Obstbäume pflanzen. Das Obst wird sowohl in der Klostergemeinschaft als auch im Gästehaus verwertet, ob als Tafelobst oder Saft.

Bild oben: Der Cellerar Bruder Clemens steht an einem Eck der neu hergerichteten Parkplatzfläche vor dem Kloster Schweiklberg. Die Kosten lagen bei rund 50000 Euro. Dafür wurde ein Teil des Obstgartens geopfert. Die Fläche wurde wegen der Wasserdurchlässigkeit nur geschottert −Bericht und Foto: Rücker - PNP vom 21.05.2020

BrClemens mit Nicoleta KanzelspergerFirma Inkatex überlässt den Mund-Nasen-Schutz zur Verteilung bzw. Verkauf

Es gehört nicht zu den alltäglichen Gepflogenheiten von Bruder Clemens, mit einem großen Blumenstrauß bei einer Dame seine Aufwartung zu machen. Doch gestern musste es sein, denn Nicoleta Kanzlsperger, die Masken-Macherin von Vilshofen, schenkte dem Missionsflohmarkt 2000 Masken. Die Unternehmerin ist angesichts der Rosen gerührt und erfreut, denn mit einer solchen Geste des Dankes für ihre Spende hat sie nicht gerechnet.

Der Mund-Nasen-Schutz ist für die Besucher bzw. Kunden des Flohmarkts auf dem Schweiklberg gedacht. "Als Dankeschön fürs Einkaufen gibt‘s eine Maske", erklärt Marie-Luise Granzer, die Flohmarkt-Macherin. "Jeder kann sich die passende Farbe für die gerade erworbene Kleidung heraussuchen", erklärt Kanzlsperger und setzt sich – passend zum Kostüm – eine schwarze Maske auf. Bruder Clemens wählt lieber einen weißen Mundschutz. Der Cellerar des Kloster Schweiklberg, sonst um keinen Kommentar verlegen, zeigt sich sprachlos angesichts der um ihn herumschwirrenden Damen. Er freue sich, dass der Flohmarkt nach der einjährigen Pause wieder so floriert. Granzer: "Wir platzen fast schon wieder aus allen Nähten."

Nicoleta Kanzlsperger muss wieder weiter. Die Geschäfte rufen. Die Vilshofener Unternehmerin entwirft Arbeitskleidung. Als das Geschäft mit dem Corona-Lockdown wegbrach, konnte sie die 400 Näherinnen in zwei rumänischen Schneidereien nicht mehr weiterbeschäftigen. Doch schnell fand sich mit der Herstellung der Masken eine Alternative. Alle wurden an die Nähmaschinen zurückgerufen. Zwischenzeitlich wurden über eine Million Masken gefertigt. Allmählich läuft laut Kanzlsperger auch das Geschäft mit der individuellen Arbeitskleidung an. "Wir können dazu die passenden Masken mit Logo oder anderem Design liefern", erzählt sie und schaut Bruder Clemens an. Ob das Kloster Bedarf hat?

Foto oben: Auf dem Tisch im Eingangsbereich und in einem Weidenkorb liegen die Masken zur Verteilung bereit. Cellerar Bruder Clemens bedankt sich bei Nicoleta Kanzlsperger mit einem riesigen Rosenstrauch, rechts Flohmarkt-Leiterin Marie-Luise Granzer. −Bericht und Foto: Rücker - PNP vom 20.05.2020

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