abt rhabanus bei seinem rcktrittVilshofen - 27.7.2017:  Es sei kein Hinwerfen, er habe vielmehr der Sehnsucht nachgegeben, wieder in St. Ottilien sein zu wollen. Rhabanus Petri, der am Dienstag seinen Rücktritt als Abt der Benediktiner-Abtei Schweiklberg in Vilshofen (Landkreis Passau) bekanntgegeben hatte, erklärte gegenüber der PNP, dass er in seinem Mutterkloster St. Ottilien normales Mitglied der Gemeinschaft sein und seelsorgerisch wirken wolle.

Er gehe nicht im Groll, es gebe auch keine Verwerfungen mit dem Konvent. "Ich spürte, ich komme an Grenzen, ich bin erschöpft", so der Abt. Der Prozess der Umstrukturierung in Schweiklberg habe ihn "viel Energie und Kraft" gekostet und auch seine Gesundheit angegriffen. Deshalb habe er eine Auszeit gebraucht. Die vergangenen beiden Monate verbrachte der Pater in den USA.

2007 bestand der Schweiklberger Konvent aus 43 Mönchen, jetzt sind es noch 24 Brüder und ein Novize. Der Altersdurchschnitt liegt laut Petri bei etwa 72 Jahren. Nicht nur für ihn, sondern auch für das Kloster sei sein Weggang eine Chance für etwas Neues. Er gehe mit keinem schlechten Gewissen.

In Schweiklberg werde bis zur Wahl eines neuen Abtes Prior Pater Matthias Wenig (79) die Amtsgeschäfte leiten.

Bericht und Foto: Helmuth Rücker

 

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